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Aus nördlicher Richtung erreicht man Sandau über die
Bundesstrasse B 107 von der A 24 kommend über HAVELBERG. |
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Auf der Elbe stromabwärts fährt man an Tangermünde und
Arneburg vorbei, dann erreicht man Sandau. |
Landschaft und Umgebung:
Sandau liegt in der Norddeutschen Tiefebene zwischen den beiden Flüssen Elbe und Havel in einem Urstromtal. Auf der Landkarte ist Sandau leicht auszumachen, man sucht den Scheitelpunkt des Winkels, den die beiden Flüsse Elbe und Havel bilden. Dann wandert man in Richtung Südosten, passiert die Stadt Havelberg und von hier geht man gerade gen Süden bis man Sandau gefunden hat.
Die Landschaft um Sandau ist geprägt von der Tiefebene, flaches Land, das von leichten Erhebungen so genannte Talsandinseln durchsetzt ist. Die Sandauer Kirche und Teile der Stadt stehen auf einer solchen Erhebung. Die Talsandinseln sind durch die unzähligen Überschwemmungen der Elbe und auch der Havel entstanden.
Südlich der Stadt in Richtung Rathenow kann man einen größeren Höhenzug ausmachen; die Kamernschen Berge, sie sind die Überreste einer Eiszeitlichen Moräne. Mit einer Höhe von knapp 100 m bildet der "Frau-Harke-Berg" die höchste Erhebung in der Umgebung. Der Berg verdankt seinen Namen der Riesin Frau Harke, sie soll der Sage nach dort ihre Behausung gehabt haben. Von hier aus trieb sie ihr Unwesen und versuchte die christliche Bevölkerung zu beherrschen. An den Kamerschen Bergen findet man einen wunderschönen Badesee, der nahe an der Ortschaft Kamern liegt. Dieser See wird durch den Trübengraben gespeist. Der Trübengraben entsteht in der Nähe von Hohengöhren durch den Zusammenfluss mehrerer kleiner Gräben, er fließt in Richtung Norden bis er in die Havel mündet. Neben dem Kamerschen See liegen am Trübengraben noch weitere Seen, ich möchte hier nur den Klietzer See und den Rahnsee nennen. Alle diese Seen sind durch Ausspülungen bei Überschwemmungen der Elbe entstanden. Der Trübengraben fließt östlich weiträumig an Sandau vorbei, bevor er den Jederitzer Wald durchquert, um dann in die Havel zu münden.
Der Jederitzer Wald ist ein einmaliges Naturschutzgebiet mit vielen geschätzten Tierarten. Beinahe urwaldhaft wuchern dort die Bäume und Sträucher.
Nördlich von Sandau liegt Havelberg, die Stadt mit dem Dom und den in Nah und Fern bekannten Pferdemarkt. Havelberg ist mehr als 1000 Jahre alt. Neben Dom und Pferdemarkt hat Havelberg natürlich noch viel mehr zu bieten, z.B. die malerische Stadtinsel, die Spülinsel und ein Geheimtipp ist bei gutem Wetter der Blick von der Pestalozzistraße hinüber zu den Kamerschen Bergen.
Nordöstlich finden wir die Mündung der Havel in die Elbe. In der Nähe befindet sich das Wehr Quitzöbel. Vom Elbdeich kann man das jenseits der Elbe gelegene Werben sehen.Weitere Presseberichte lesen Sie bitte hier (klick)
Einige Bilder aus der Region finden Sie hier (klick)
Quellen:
K.M. Wild -Aus der Geschichte der Stadt Sandau, Broschüre -800 Jahre Sandau
private Homepage von Eberhard Nickel